Na, schläft deine Kleine schon durch?

Was, sie schläft nur drei Stunden am Stück? Also bei mir war das ja so: …

Wer kennt sie nicht, diese Gespräche über den Schlaf unserer Babys. Ganz ehrlich: meiner Meinung nach ist das ziemlich unnötig. Jedes Kind ist anders und es gehört vermutlich ein gutes Stückchen Glück dazu, ob das eigene Kind durchschläft oder nicht.

Meine Kleine ist jetzt 11 Wochen alt und schläft seit guten drei Wochen durch. Ja, ich darf mich glücklich schätzen. Was wäre, wenn sie nicht durchschlafen würde? Nichts. Schließlich ist sie ein Baby und Babys wachen nachts nunmal auf. Die Meisten zumindest.

Pinterest: so schläft mein Baby seit der 8. Woche durch

Wer weiß wie lange meine Maus noch durchschläft. Denn wenn ich eins gelernt habe, dann das: genieße es so lange du kannst – morgen schon könnte alles anders sein.

Auch wenn ich weiß, dass der Schlaf stark vom Kind abhängig ist, möchte ich hier mal zusammenfassen wie wir das so machen. Vielleicht bringt euch ja der ein oder andere Tipp was, solltet ihr nicht so ganz mit eurer Schlafsituation zufrieden sein. Los geht’s!

1. Späte Stillrunde: stillen bevor ich ins Bett gehe

Kurz bevor ich ins Bett gehe, versuche ich die Kleine noch einmal zu stillen. Das ist von Tag zu Tag unterschiedlich, aber meist gehe ich so zwischen 23 und 1 Uhr ins Bett. Wird sie wach (was meistens passiert), dann wird hier noch einmal gestillt sowie die Windel gewechselt. Somit kann ich ganz beruhigt ins Bett gehen.

2. Die Kleine schläft in ihrem Bettchen

Noch schläft die Maus bei uns im Zimmer in ihrem Stubenwagen. Ein Familienbett haben wir nicht (und hätte mit unserer Großen auch niemals funktioniert) und der Plan ist, dass die Kleine früher oder später zu ihrer großen Schwester ins Kinderzimmer umzieht.

Keine Ahnung ob dem wirklich so ist, aber ich glaube, dass unsere Maus in ihrem Bettchen ruhiger schläft als sie das bei uns im Bett tun würde. Eins ist sicher: ich schlafe definitiv besser, wenn ich nicht ständig die Angst habe, dass ich im Schlaf über sie rolle oder ihr meine Bettdecke über das Gesicht ziehe.

3. Dunkles Licht beim Windeln wechseln & stillen

Schon am Anfang habe ich darauf geachtet, dass nachts alles ziemlich dunkel ist. Selbst beim Windeln wechseln achte ich darauf, dass es möglichst dunkel am Wickeltisch ist. Da wir kein dimmbares Licht haben, benutze ich eine LED-Nachtleuchte. Funktioniert super.

4. Kein Stillen im Bett

Ich weiß, ich weiß. Was gibt es Schöneres und Unkomplizierteres, als sein Baby im Bett zu stillen? Viele Mamas haben ein Beistellbettchen, holen das Baby nachts zu sich ins Bett und stillen. Ich tue das ganz bewusst nicht, da ich entweder im Liegen stillen würde (und wir somit am Ende beide im Bett einschlafen würden) oder ich im Sitzen einschlafen würde. Ja, ich kann überall schlafen. Das wäre mir zu gefährlich. Aber nicht nur das Einschlafen im Bett hält mich davon ab, sondern auch folgender Grund: das Baby gewöhnt sich schnell an diese kuschelige Schlafsituation in Mamas Bett. Warum dann im eigenen Bett schlafen, wenn es bei Mama so schön ist? Und warum überhaupt schlafen, wenn man auch mit Mama kuscheln kann? Was mich zum nächsten Punkt bringt.

5. Survival Mode – kein Reden, Singen oder Kuscheln

Nachts wird geschlafen und nicht gekuschelt. Ganz einfach. Hört sich gemein an, ist es vielleicht auch. Aber keine Sorge: ich kuschle, rede und singe liebend gerne mit meinem Baby – aber das Ganze vor oder nach dem Schlafen. Bedeutet, dass ich nachts selbst beim Windelwechseln nicht mit ihr rede oder sie anlächle. Ich nenne es Survival Mode: ich bin für meine Maus da, „gebonded“ wird aber wann anders.

Denn sind wir mal ehrlich: unsere lieben Kleinen sind gewieft. Erzählt und kuschelt man in der Nacht, so wollen sie ganz schnell immer mehr davon. Deshalb: meiner Meinung nach ist nachts weniger mehr. Ich fühle mich auch nicht schlecht dafür, schließlich holen wir das alles über Tag nach.

Ich vertrete nämlich folgendes Motto: mehr Schlaf, glücklichere Mama. Glücklichere Mama, bessere Mama. Bessere Mama, glückliches Baby. Na das ist doch mal eine schöne Kettenreaktion!

Solltest du also mit der Schlafsituation deines Babys nicht zufrieden sein und es hilft nichts, dann lass dir gesagt sein: früher oder später schlafen sie alle durch. Habe Geduld, gib nicht auf und genieße dein Tässchen Kaffee am Morgen umso mehr. Du hast es dir verdient.

Alles Gute euch,

 

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