Dezember: Takeover & schlechte News

HAPPY NEW YEAR! Ich wünsche euch von ganzem Herzen das Allerbeste für das Jahr 2019! Auf dass all eure Wünsche in Erfüllung gehen und es euer Jahr wird. Ich weiß, dass es für viele von euch nicht gerade ein prickelndes Jahr war. Das tut mir sehr leid. Ich bin mir aber sicher, dass 2019 viele gute Dinge für euch bereit hält. Fühlt euch fest gedrückt!

Nun gut, wo fange ich am Besten an? Ich hatte mich so auf Dezember gefreut und dann kam alles mal wieder ganz anders als erwartet. Aber so ist das Leben und irgendwie muss man das Beste draus machen. Nicht immer leicht, aber wie es so schön heißt: die Zeit wird alle Wunden heilen – auch, wenn die Narben für immer sichtbar bleiben.

The Peak…

Mein Höhepunkt diesen Monat war definitiv das Elterntakeover für das Elternmagazin. Ich hatte nämlich die große Ehre, den Instagram-Account des Magazins übernehmen zu dürfen. Vermutlich könnt ihr euch vorstellen, wie aufgeregt ich war.

Ein ganzes Wochenende sollte es nur um das Thema unerfüllter Kinderwunsch gehen. Würden mich die Leute für meine Offenheit bei einem solch sensiblen Thema verurteilen? Oder interessiert es überhaupt, wenn der Großteil der Follower ohnehin Kinder hat und höchstwahrscheinlich keine Probleme mit dem Kinderwunsch hatte? Fragen wie diese beschäftigten mich im Voraus und nach dem Takeover kann ich sagen: es war großartig.

Ich habe so viele tolle, starke Frauen kennenlernen dürfen, die ebenfalls einen steinigen Weg in Richtung Kind gehen mussten. Viele davon haben so viel mehr durchmachen müssen als ich. Ich war erstaunt, wie offen so Viele mit dem Thema umgegangen sind. Es war ein interessanter, sehr emotionaler Austausch und ich habe dadurch so viele neue Kontakte knüpfen dürfen. Eine tolle Sache und einzigartige Erfahrung, für die ich dem Elternmagazin sehr dankbar bin.

The Pit…

Nach dem tollen Wochenende kam dann leider das große Erwachen, denn schon am Freitag darauf ging es unserem Hund nicht sonderlich gut. Sie verweigerte das Essen und wirkte am Abend ziemlich müde. Alle Infos findet ihr in diesem Beitrag und in dieser Podcast-Folge – ich erspare euch hier die Details.

Wie auch immer, unsere Roxy hat Krebs. Das war natürlich ein Schlag ins Gesicht. Am einen Tag ist sie topfit und am nächsten siehst du ein Häufchen Elend vor dir, von dem du dich verabschieden musst, da sie die OP nicht überstehen könnte.

Doch wir hatten das große Glück und sie hat alles gut überstanden. Auch wenn die Ärzte ihr nur 3 Wochen bis 3 Monate gegeben haben, versuchen wir jetzt das Beste daraus zu machen. Nach längerer Recherche und Gesprächen mit diversen Ärzten haben wir uns nun dazu entschlossen, eine Chemotherapie zu versuchen.

Entgegen meiner Erwartungen halten sich die Nebenwirkungen beim Hund sehr in Grenzen, weshalb wir es überhaupt versuchen werden. Sollte es unserer Roxy jedoch nicht gut gehen, dann werden wir es natürlich sofort stoppen. Das Letzte was wir wollen ist, dass es unserem Hund nicht gut geht.

Das ist übrigens auch das Verrückte an diesem Krebs: ihr geht es (jetzt nach der OP) gut. Die Naht ist super verheilt und sie benimmt sich wie immer, also ganz die Alte. Schmerzmittel nimmt sie auch keine, denn sie hat keinerlei Schmerzen. Unvorstellbar also, dass in ihr dieser Krebs existiert und früher oder später seinen Lauf nehmen wird…

And Everything in Between…

Anfang Dezember hatte ich meine Babyshower. Zwei Freundinnen von mir hatten das für mich organisiert. Es war so schön und ich bin ihnen unendlich dankbar, dass sie sich so viel Mühe für mich gegeben haben. Es gab lecker Essen, wir haben ein paar lustige Spiele gespielt und schöne Geschenke gab es auch noch – ein wirklich schöner Tag.

Ansonsten ist ja gerade mein Schwager zu Besuch. Es ist schon das dritte Weihnachten in Folge, dass er uns in Kalifornien besucht. Wir nutzen seinen Besuch aus und lassen uns täglich bekochen.

Weihnachten war schön, auch wenn die Stimmung aufgrund der Krebsdiagnose etwas eingeschränkt war. Wir haben aber das Beste draus gemacht und hatten einen schönen Christmas Eve, an dem wir das Essen meines Schwagers genießen durften. Abends habe ich dann mit der Maus Cookies für Santa hingestellt und siehe da: am nächsten Tag waren sie verschwunden und es lagen doch tatsächlich Geschenke unter unserem Bäumchen.

Das war er also, der Dezember. Beim nächsten Pit & Peak sind wir höchstwahrscheinlich schon zu Viert. Wenn nicht, dann geb ich mir höchstwahrscheinlich die Kugel. Ich halte euch auf dem Laufenden,

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