Kaum habe ich es realisiert, dass ich tatsächlich schwanger bin, da zeigt sich das wohl gefürchtetste Symptom einer Schwangeren: die Übelkeit. Zurückblickend auf meine erste Schwangerschaft kann ich sagen, dass ich damals schön verschont geblieben bin. Zwar war mir immer mal wieder schlecht (meist gegen Abend), aber Spucken musste ich nie.

Nun bin ich 8 Wochen schwanger und seit einer Woche ist mir ziemlich übel. In dieser Woche war mir gefühlt so übel wie in der ganzen ersten Schwangerschaft nicht. Hoffentlich wird es nicht viel schlimmer, denn momentan frage ich mich, wie man so das Haus verlassen soll. Heute war ich kurz einkaufen und plötzlich roch es nach Schweiß. Da muss man ja schon im nicht-schwangeren Zustand an sich halten – heute wäre das bei mir beinahe Fatal ausgegangen. Aber selbst auf der Heimfahrt wurde mir plötzlich so schlecht, dass ich kurz am Überlegen war, ob ich nicht doch kurz anhalten sollte.

Aber warum wird uns in der Schwangerschaft überhaupt schlecht?

Ganz einfach: man geht davon aus, dass das steigende Schwangerschaftshormon HCG (Human Choriongonadotropin) bei den meisten Frauen für Übelkeit sorgt. Nach dem dritten Monat sinkt dieser Hormonspiegel wieder, sodass dadurch die Übelkeit nach der 12. Woche meist wieder besser wird oder sogar ganz verschwindet. Also durchhalten und hoffen, dass man nicht die vollen neun Monate darunter leiden muss, denn das soll es auch geben.

Also nicht den Kopf hängen lassen, sollte es dir in der Frühschwangerschaft nicht so gut gehen. Irgendwie gehört das ja auch dazu. Außerdem soll es aus statistischer Sicht ein guter Indikator dafür sein, dass man die Schwangerschaft bis zum Ende austrägt, sollte man von der Übelkeit betroffen sein. Euch ist nicht übel? Keine Sorge und herzlichen Glückwunsch! Nur weil euch nicht schlecht ist, bedeutet das nicht, dass etwas mit eurem Baby nicht stimmt. Es gibt eben Frauen, deren Körper nicht so sehr auf diese Hormonschwankungen reagieren.

Für mich heißt es jetzt abwarten und sehen, ob es noch schlimmer wird. Morgen werde ich mit der Maus über die Golden Gate Bridge spazieren – hoffentlich geht es mir dann besser als heute. Werde mir aber ausreichend Snacks und vorsichtshalber auch eine Tüte einstecken. Ich halte euch auf dem Laufenden,

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