Ultraschallbild von unserem Mädchen

It’s a girl!!! Wir kriegen noch ein Mädchen!! Einfach soo toll, unsere Tochter bekommt eine Schwester! Ich selbst wollte auch immer eine Schwester haben und freue mich so darüber, dass Little H in den Genuss kommt. Zumindest habe ich die Hoffnung, dass sich die Beiden gut verstehen werden…man weiß ja nie, vielleicht freue ich mich jetzt auch zu früh.

Am Freitag war es nämlich endlich soweit: wir hatten unseren großen 20-Wochen-Ultraschall, bei dem es vor Allem um die Gesundheit des Babys geht. Nebenbei ist das tolle an diesem Ultraschall, dass man ENDLICH das Geschlecht erfährt – sofern man es denn wissen möchte. Die wichtigsten Dinge vorweg: dem Baby geht es super und alles ist so, wie es sein soll.

So lief unser Termin ab

Da Geschwisterkinder bei diesem Ultraschall nicht erwünscht sind, hatte ich unseren Kumpel zum Babysitten organisiert. Er hatte uns dann auf dem Parkplatz vor dem Ärztehaus in Redwood City getroffen und ist dann gleich mit der Maus spazieren gegangen (wir waren wie immer ein bisschen spät dran – man will sich ja integrieren und wirft dann mal die gute alte deutsche Pünktlichkeit über Bord).

Obwohl mir meine Ärztin versichert hatte, dass dieser Ultraschall im neuen Krankenhaus durchgeführt werden würde, stellte sich vor Ort heraus, dass das Ganze doch im Keller des Uraltgebäudes nebenan gemacht wird. Ganz toll, also schnell hinüber eilen. Im Keller angekommen, betraten wir ein Wartezimmer der etwas anderen Art: gedämmtes, orangefarbenes Licht sollte wohl dem Bunkergefühl entgegenwirken.

Los geht’s

Nach 5 Minuten Wartezeit wurden wir dann in einen kleinen Ultraschallraum geführt. Dort begrüßte uns eine nette Dame. Sie ist „Sonographer“ und macht den lieben langen Tag nichts anderes außer Ultraschalluntersuchungen. Meine Blase war voll, da ich mich zuvor daran erinnert hatte, dass das in meiner ersten Schwangerschaft (bei einem anderen Ärztehaus) bei diesem Termin so gewünscht war. Die Frau freute sich sehr darüber und teilte uns mit, dass das ja nicht immer der Fall sei. Was mich so ganz und gar nicht wundert, da wirklich nirgends darauf hingewiesen wurde, dass man zu diesem Termin mit einer vollen Blase erscheinen soll. Aber egal, genug über meine Blase erzählt.

Die Frau fragte uns, ob wir das Geschlecht wissen wollten und fing dann auch schon mit dem Ultraschall an. Sie erwähnte noch beiläufig, dass sie uns kein Feedback geben könne, da sie aus rechtlicher Sicht keine Aussagen machen dürfe und sich dann der Arzt bei uns melden würde. Oh man. Auch ein bisschen anders als in meiner ersten Schwangerschaft. Nun gut, wir sahen also unsere Maus auf dem Bildschirm vor uns und warteten gespannt darauf, das Geschlecht zu erfahren.

Endlich war es soweit

Alles wurde überprüft: zunächst die ganze Fruchtblase, Plazenta und schließlich das Baby. Wir sahen die Beinchen, Ärmchen, alle vier Kammern des Herzchens, das Gehirn, Nase, Mund – naja, ihr wisst schon – einfach alles. Natürlich war es toll, das alles so genau zu sehen, aber selbstverständlich wartete ich noch gespannt auf den Gender Reveal. Nach einer gefühlten Ewigkeit war es dann endlich soweit: noch bevor sie etwas sagen konnte, sah ich es da auch schon auf dem Bildschirm vor mir: it’s. a. girl. A GIRL! Mein Mann und ich waren mega happy.

In diesem Moment gingen mir so einige Gedanken durch den Kopf:

Ein Mädchen! Wie wundervoll! Eine Schwester für unsere Tochter. Mein Gefühl hat mich also nicht getäuscht. Oh nein, mein armer Mann! Freut er sich denn genauso wie ich? Der Arme, jetzt hat er ganz verloren. Ob ich denn jemals einen Jungen haben werde? Ach, vielleicht ist dieses Wunder aber auch unser letztes Baby?! Hach, ein Mädchen. Wie wundervoll!

Die Untersuchung ging ja aber auch schon weiter und so unterbrach ich meine Gedanken und verwarf das Bild vor meinem inneren Auge, wie ich mit zwei Mädels bastelnd am Tisch saß. Ich war einfach nur noch glücklich. Natürlich hätte ich mich über einen Jungen genauso gefreut, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich in etwa weiß was mich mit einem Mädchen erwartet. Außerdem glaube ich, dass Mädchen häufiger weniger wild sind – zumindest in den ersten Jahren (was sie aber dann, laut meiner Mutter, in der Pubertät nachholen würden).

Ende gut, alles gut?

Auch wenn uns die Frau kein Feedback geben durfte, war ich anhand ihrer Reaktionen und Notizen davon überzeugt, dass alles in Ordnung sei. Nach ca. 45 Minuten und einem Toilettengang zwischendurch (sowie einer kleinen sportlichen Einlage meinerseits, sodass sich die Kleine ein bisschen dreht) war es auch schon zu Ende. Auf meine Frage, ob es denn keine 3D Fotos geben würde, wurde mir erklärt, dass das ja nur etwas Kosmetisches sei und deshalb bei ihnen nicht gemacht werden würde. Hm, bei Little H (und einem bei weitem besseren Ärztehaus) wurde das gemacht. Egal, müssen wir eben noch ein bisschen länger warten bis wir sie „sehen“.

Auf dem Weg zu Starbucks, wo sich unser Kind samt Babysitter aufhielt, freuten sich mein Mann und ich über die tollen News. Mein Mann versicherte mir, dass es ihm wirklich egal war, was es werden würde und er sich sehr über ein zweites Girl freue. Also alles super. Little H hatte währenddessen übrigens auch ihren Spaß und hatte es geschafft, in dieser Zeit all ihre Snacks aufzuessen. Ist ja auch was. Ein paar Stunden später erhielt ich übrigens eine Email von meiner Frauenärztin, dass mit dem Baby alles in Ordnung sei. Die besten News überhaupt.

So, das war der ausführliche Bericht von unserem Ultraschall. Wir sind so happy und freuen uns darüber, dass wir uns keinen Jungennamen überlegen müssen. Einen Mädchennamen haben wir nämlich schon. Zumindest hoffe und denke ich, dass es dabei auch bleibt. Lassen wir uns überraschen. Ich drücke euch fest,

 

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