Juni: Dritter Geburtstag und das Übliche

Es gibt immer mal wieder Zeiten, da frage ich mich, warum ich diesen Pit & Peak überhaupt noch jeden Monat verfasse. Doch dann erinnere ich mich selbst daran, warum ich das vor einem Jahr angefangen habe.

Das Leben rast nämlich geradezu an uns vorbei. Es vergeht ein Tag nach dem anderen und plötzlich drehen wir wieder ein Kalenderblatt um. Gerade deshalb schaue ich am Ende des Monats gerne auf diesen zurück – reflektiere, was gut und was weniger gut war.

Dieses Reflektieren ist eine tolle Sache und verhindert, dass das Leben einfach so an einem vorbei zieht. Manchmal wird mir dadurch bewusst, wie schön ein Monat war. Dann gibt es wieder Monate, die man lieber aus seinem Leben streichen würde.

Ganz egal ob schöner oder weniger schöner Monat, es zeigt mir, das die Zeit verfliegt und wir alle darauf achten sollten, das Schönste aus jedem Tag zu machen. Los geht’s!

The Pit…

Diesen Monat gab es nicht dieses negative Event – zum Glück. Stattdessen gab es mehrere kleinere Dinge, die mich ab und zu nachdenklich stimmten und mich über mein Leben haben nachdenken lassen.

Wo gehöre ich hin, wo will ich leben? Fragen wie diese habe ich mir diesen Monat ziemlich häufig gestellt. Am einen Tag meine ich zu wissen was ich will. Am nächsten Tag ist es dann wieder ganz anders.

Das macht mich noch ganz verrückt…leider kann uns auch keiner bei unseren Entscheidungen helfen. Wir grübeln also weiterhin darüber nach, wie bei uns alles weitergehen soll.

Diese immer schlimmer werdende Unzufriedenheit mit unserer Wohnsituation (kaufen, mieten oder ganz wegziehen?!) belastet mich doch ziemlich.

The Peak…

Mein Höhepunkt diesen Monat? Der dritte Geburtstag meiner Tochter. Es war das erste Mal, dass sie so richtig verstanden hatte, was da eigentlich passiert. Sie war ziemlich aufgeregt und einfach zuckersüß.

Ich hatte allerdings den Fehler gemacht und hatte ihr schon eine Woche vor ihrem Geburtstag erzählt, dass es bald soweit sei. Lesson learned. Jeden Tag wurde ich mindestens 10 Mal gefragt, ob sie denn heute Geburtstag hätte. Morgen? Gestern vielleicht? Nein. (Merke für nächstes Jahr: maximal zwei Tage vor dem Geburtstag der Maus von ihrem Geburtstag erzählen.)

Wie auch immer, wir hatten ein schönes Geburtstagsfest im Park mit all ihren Freunden. Schade natürlich, dass die Familie nicht dabei sein konnte. Womit wir wieder beim Thema der Unzufriedenheit wären…

And Everything in Between…

Ein weiterer Höhepunkt war das Interview mit Daniela. Sie hat mit mir ganz offen über ihren langen Kinderwunsch gesprochen und erzählt, wie die Adoption ihrer Tochter abgelaufen ist.

Mutmachstorys wie diese sind der Grund, weshalb ich tue was ich tue. Es ist so ein schönes Gefühl zu wissen, dass man anderen Menschen mit solchen Geschichten Mut macht. Und den kann man während der Kiwu-Zeit gut gebrauchen, damit man die Hoffnung nicht verliert.

Was es sonst noch gab? Unser Auto ist kaputt. War ja klar, dass das Hybridsystem dann stirbt, wenn ich damit fahre – mit quengeligem Baby versteht sich. Ich fahre dieses Auto ca. ein Mal im Monat…aber naja, was will man bei über 250.000 km erwarten?! Mich hat’s nicht überrascht. Jetzt schläft unser Auto also in der Werkstatt (dem Car-Doctor, wie ich der Großen erklärt habe) und wir werden bald erfahren, ob’s wirklich ein Totalschaden ist.

Das war er also, mein Juni. Genieß‘ das tolle Wetter und iss ein Spaghetti-Eis für mich mit,

deine Bine

Du willst mehr?

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.