Momentan befinde ich mich in der 37. Woche – die Tage bis zur Geburt sind also gezählt. So langsam aber sicher setzt hier auch der Nestbau ein, denn am Liebsten würde ich den ganzen Tag alles herrichten, damit dann auch alles “ready” ist wenn die kleine Maus zur Welt kommt.

Wenn ich an die erste Geburt zurück denke, dann kann ich mich glücklich schätzen: es gab keinerlei Komplikationen und zwischen der ersten Wehe und dem ersten Schrei unserer Tochter mussten nur 5 Stunden vergehen. Also alles in allem eine einfache Geburt. Und trotzdem sind sind sie da, dieses Ängste vor der zweiten Geburt.

Pinterest - Meine 5 größten Ängste

Manchmal frage ich mich, ob ich vor der ersten Geburt nicht ein wenig entspannter war. Klar, man hatte keine Ahnung was einen erwarten würde und hatte diverse Storys von anderen Mamas gehört. Doch so richtig vorstellen, wie schmerzhaft es wirklich werden würde, konnte ich mir nicht. Ich ging also relativ entspannt und offen an die ganze Sache heran.

Heute weiß ich natürlich wie das Ganze abläuft und wie schmerzhaft eine Geburt wirklich ist. Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb ich beim Gedanken an die Wehen am Liebsten die Zeit vorspulen würde. Aber naja, es wird schon werden. Was tut man nicht alles für ein Baby, stimmt’s?

Aber was sind denn nun meine Ängste? Hier habe ich mal meine 5 größten Ängste für euch zusammengefasst.

1. Geburt im Auto

Wie gesagt: die erste Geburt war eine sehr schnelle Geburt. Die Arzthelferinnen hatten mir damals gesagt, dass ich bei einem zweiten Kind doch bitte auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus übernachten sollte, damit das Baby nicht im Auto kommt. Sehr beruhigend, oder? Meine Frauenärztin, die meine Tochter entbunden hat, hätte die Geburt übrigens auch beinahe verpasst, weil sie sich so sicher war, dass das Ganze noch dauern würde.

Ich gehe also davon aus, dass die zweite Geburt mindestens genauso schnell verlaufen wird wie die erste. Bedeutet: schnell ins Krankenhaus. Das Problem? Ich wohne eine gute halbe Stunde davon entfernt und mein Mann arbeitet (je nach Verkehr) 45-80 Minuten von uns entfernt. Bedeutet: wenn die Wehen in der Rush Hour losgehen würden, dann könnte es ein wenig knapp werden. Bin also noch auf der Suche nach jemandem, der mich im Notfall ins Krankenhaus bringen kann, sollte es unter der Woche losgehen.

2. Schmerzhafte Geburt

Mal ganz im Ernst: eine Geburt ist verdammt schmerzhaft. Darauf war ich nicht so ganz vorbereitet (und selbst wenn, was hätte es mir gebracht?). Da ist zum einen dieser Wehenschmerz, der einen regelrecht zum Erbrechen bringen kann. Aber nein, zum anderen sind die Schmerzen nach der Geburt (besonders “untenherum”) auch nicht gerade prickelnd. Wer genäht werden musste, der weiß wovon ich spreche. 

3. Kaiserschnitt

Da ist auch noch diese Angst vorm Kaiserschnitt. Ich muss auch hier gestehen, dass ich mich da nicht sonderlich gut auskenne oder informiert habe. Wenn es soweit kommt, dass ich einen brauchen sollte, dann vertraue ich da den Ärzten. Meine Angst vor einem Kaiserschnitt besteht mehr darin, dass es so lange braucht um zu verheilen. 6 Wochen lang nichts Schweres heben? Das wird mit einem Kleinkind sicherlich ein Spaß. Aber warten wir es ab. Es kommt wie es kommt.

4. Komplikationen

Vermutlich haben wir alle diese Angst vor Komplikationen. Dass am Ende alles anders kommt als erwartet. Dass es dem Kind nicht so gut geht, stecken bleibt oder sonstige unschöne Dinge. Oder dass man selbst zu viel Blut verliert. Oder dass es Komplikationen bei der PDA gibt, sollte ich mich wieder für eine entscheiden. Eine Geburt ist eben kein Zuckerschlecken und es gibt die diversesten Dinge, die da schief gehen können. Aber jetzt hoffen wir einfach mal, dass alles gut verlaufen wird.

5. Krankes Kind

Ich muss schon sagen, dass die ganzen Tests im Laufe der Schwangerschaft einen Großteil meiner Sorgen bezüglich einem kranken Kind beseitigt haben. Aber trotzdem ist sie da, diese Angst, dass man doch ein krankes Kind zur Welt bringt. Denn viele der Tests sagen ja lediglich aus, dass die Chancen gering seien – was nicht heißt, dass man nicht doch zu dieser kleinen Prozentzahl gehört. Auch hier kann man nur hoffen und wenn es doch anders käme als erwartet, dann liebt man sein Kind genauso wie ein gesundes Kind.

Das waren sie also, meine 5 größten Ängste, die mich momentan noch ein bisschen beschäftigen. Natürlich habe ich auch große Angst, dass der Abschied unseres krebskranken Hundes mit der Geburt kollidiert. Das ist vermutlich die größte Angst, die mich täglich quält. Aber ich hoffe, dass es das Schicksal nicht ganz so böse mit uns meint.

Weiterhin hätte ich übrigens nichts dagegen, wenn die Kleine ein paar Tage früher kommen würde. Denn so langsam aber sicher drückt und schmerzt es an den unterschiedlichsten Stellen. Ich wäre also schon ganz bald ready. Lassen wir uns überraschen, wann es losgeht.

Was sind oder waren eure größten Ängste? Fühlt euch gedrückt,

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.