Nun sitze ich hier und weiß nicht worüber ich schreiben soll. Zwar habe ich schon diverse Beiträge angefangen, aber jedes Mal endet es gleich: ich schreibe einen Satz, lese ihn und finde diesen so schrecklich, dass ich ihn sofort wieder lösche. So kann man seinen Tag auch verbringen.

Doch was ist nur los? Warum läuft es an manchen Tagen so richtig gut und an anderen hat man diese Schreibblockade? Für mich persönlich gibt es da verschiedene Gründe. Hauptgrund Nummer 1 für eine solche Flaute ist für mich mein gesundheitliches Empfinden, denn immer wenn mich Kopfschmerzen plagen, dann brauche ich gar nicht erst ans Schreiben denken, denn es würde ohnehin nichts werden. 

Immer dieses Gemüt

Da ich heute ausnahmsweise mal keine Kopfschmerzen habe, kann es dieser Grund also nicht sein. Was dann? Ganz einfach: ich bin einfach generell in einem komischen Gemütszustand. Vermutlich liegt es daran, dass meine Freundin nach 8 Tagen Besuch gestern wieder abgereist ist. Diese Umstellung von normalem Alltag zu aufregender Besuchszeit zurück zum Alltag fällt mir häufig ziemlich schwer. Dann sitze ich hier, überlege was ich tun kann und falle in mein kleines Loch. Das Gute an der Sache? Ich weiß, dass dieses Loch in ein paar Tagen wieder vorbei sein wird.

Doch einfach nur herumsitzen und darauf warten, dass ich mit meinem Geschriebenen wieder zufriedener bin würde mich wahnsinnig machen. Stattdessen langweile ich euch jetzt einfach mal mit all den noch langweiligeren Dingen, die gerade in meinem Leben so vor sich gehen.

Heute morgen ist meine Maus doof zwischen Sessel und Hocker gefallen. Niemals hätte ich gedacht, dass man sich trotz Polster und Teppich eine solche Schürfwunde und Beule zuziehen kann. Nachdem wir das Ganze gekühlt hatten und der Schreianfall sich wieder gelegt hatte, dachte ich mir so: wie gut, dass die Kleine diese Woche kein Photoshoot hat. Zwei Stunden später dann die E-Mail von ihrer Modelagentur: Little H ist zu einem Casting bei Old Navy eingeladen. Was ein Zufall. Mal schauen, welche Farbe der blaue Fleck bis nächsten Donnerstag angenommen hat – ich bin gespannt.

Das Warten hat bald ein Ende

Ansonsten bin ich schon sehr auf den Ultraschall nächste Woche gespannt. Dann werden wir nämlich endlich erfahren was es wird. Mein Gefühl sagt Mädchen und die Maus spricht die ganze Zeit auch nur von ihrer Baby Sister. Vermutlich bräuchten wir beide eine Woche, bis wir uns mit einem Jungen abgefunden hätten. Natürlich freue ich mich über einen Jungen genauso wie über ein Mädchen, aber wenn einem das Bauchgefühl etwas anderes sagt, dann wird das einfach eine Umstellung.

Was mich zum nächsten Punkt bringt. Ich suche noch immer verzweifelt nach einem Jungennamen. Irgendwie ist das ganz schön schwierig. Für ein Mädchen hätten wir immerhin schon einen Vornamen, würde also nur noch ein passender Middle Name fehlen. Den möchte ich nämlich unbedingt, da das in den USA so üblich ist und das Kleine ja auch Amerikaner sein wird. Auf Formularen beim Middle Name immer einen Strich zu machen ist nämlich irgendwie doof.

Was hatte ich es vermisst

Noch etwas spaßiges am Rande: meine Rippenschmerzen aus der ersten Schwangerschaft sind zurück, yay! Am Abend, als ich sie jetzt zum ersten Mal wieder hatte, lag ich einfach mal heulend auf der Couch. Warum? Weil ich erst im 5. Monat bin und mich der Schmerz augenblicklich an die erste Schwangerschaft erinnert hat. Da konnte ich irgendwann vor Schmerzen nicht mehr sitzen, weswegen mein Mann mir extra einen Stehschreibtisch angeschafft hatte. Vermutlich schreibe ich also schon ganz bald wieder nur noch im Stehen.

Aber naja, da muss man durch. Es ist das ja auch alles wert, aber ich würde einfach gerne wissen, weshalb es immer auf der linken Seite so schmerzt. Vermutlich trägt die immer größer werdende Oberweite auch ihren Teil dazu bei. Nunja, es ist wie es ist. Kopf hoch, nicht mal mehr fünf Monate! Oh. Mein. Gott.

Morgen treffe ich mich mit einer potenziellen Babysitterin für meine Kleine. Bisher hat nämlich außer meiner Freundinnen im Notfall noch keiner auf sie aufgepasst. Mama braucht aber auch ab und zu eine Stunde für sich – drückt mir die Daumen, dass das alles gut harmoniert und ich schon ganz bald ab und zu eine kleine Auszeit habe. Das tut nämlich auch nicht nur mir gut, sondern die Maus kriegt die volle Aufmerksamkeit für eine Stunde oder zwei.

Das war’s auch schon. Nicht die interessantesten Themen heute, aber manchmal ist das Leben eben wie es ist: langweilig. Und das ist auch gut so, denn nur so weiß ich es zu schätzen, wenn ich wieder zu meiner Kreativität gefunden und diese Blockade überwunden habe – dann schreibe ich auch wieder über interessante Dinge. Drückt mir doch einfach die Daumen, dass die Welt morgen ein bisschen besser aussieht. Bis ganz bald,

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