Ich bin jetzt in der 19. Schwangerschaftswoche und überglücklich darüber, dass ich schon im Januar ein zweites Wunder begrüßen darf. Meine Tochter ist jetzt 26 Monate alt und hält mich auf Trapp. Vermutlich ist das auf der Grund, weshalb ich in dieser Schwangerschaft das Gefühl habe, dass die Zeit geradeso verfliegt. 

Neben Potty-Training, Wutausbrüchen und täglichen Unternehmungen bleibt nämlich nicht mehr viel Zeit für mich als Mama. Das Einzige was bleibt ist der Mittagsschlaf, denn abends bin ich meist selbst ziemlich müde oder Dinge wie der Abwasch brauchen meine völlige Aufmerksamkeit.

Ein bisschen Zeit für Mama

Kind in einem Weinfass

Genau aus diesem Grund war mir der Mittagsschlaf bisher heilig. Nein, nicht ich habe den gemacht, sondern meine Maus. Doch was ich schon seit Monaten befürchtet habe, scheint jetzt langsam aber sicher einzutreten: die Maus findet Naptime nicht ganz so cool wie ich.

Wir befinden uns nämlich gerade in der ganz doofen Zeit der Umstellung: wenn sie einen Mittagsschlaf macht, dann ist sie abends topfit. Macht sie dagegen keinen Mittagsschlaf, dann bricht sie spätestens am frühen Abend zusammen und ist so ganz und gar nicht auszuhalten. 

Was ist also das kleinere Übel für die Maus und mich? Schwer zu sagen…in diesen Umschwungszeiten gibt es nämlich so gar kein Richtig oder Falsch. Man muss da jetzt einfach durch und jeden Tag aufs Neue entscheiden, welches Übel man heute wählen möchte. Wer weiß, am Ende ist es vielleicht auch einfach nur eine Phase und sie macht einen Mittagsschlaf bis sie 6 Jahre alt ist. Haha.

Was du wissen solltest:

Da alle Kinder total verschieden sind, gibt es natürlich leider keine Universallösung. Ich habe mich trotzdem mal umgehört und bin dabei auf folgende interessante Dinge gestoßen:

  • Manche Kinder brauchen schon ab zwei Jahren keinen Mittagsschlaf mehr, während andere Kinder noch bis 5 einen brauchen. Wichtig ist nur, dass dein Kind insgesamt genug schlaf abbekommt, denn Schlaf ist super wichtig.
  • Es gibt verschiedene Gründe für das Verweigern den Mittagsschlafs: 
    • der Vormittag war zu aufregend und die Eindrücke konnten noch nicht verarbeitet werden (dein Kind ist deshalb aufgedreht)
    • dein Kind war für 5 Minuten auf der Heimfahrt eingeschlafen und ist deshalb “vorübergehend” ausgeruht.
    • Manche Kinder tendieren zu einem schlechteren Mittagsschlaf, wenn die Nacht auch nicht gut war

Achte einfach mal ganz genau darauf, was es bei euch sein konnte. Wenn ihr weder einen aufregenden Tag, noch einen 5-Minutenschlaf hattet, dann kann es durchaus sein, dass sich dein Kind gerade im Umschwung befindet. Vielleicht hast du ja aber auch Glück und es ist nur eine Phase.

Abwarten und Tee trinken

In unserem Fall lasse ich mich einfach überraschen. Ich entscheide momentan jeden Tag aufs Neue, ob Little H einen Mittagsschlaf machen sollte oder nicht. Wenn sie einen macht, dann achte ich darauf, dass dieser auch nicht allzu spät bzw. allzu lange dauert. Wenn sie dagegen den Schlaf verweigert, dann versuche ich sie früher ins Bett zu stecken. Was meist nicht so ganz funktioniert.

Egal welchen Weg man geht, man muss darauf achten, dass man Kämpfe vermeidet. Damit meine ich, dass es meist nichts bringt, wenn der tägliche Mittagsschlaf zur Tortur für Mama und Kind wird. 

Ich bin einfach mal gespannt, ab wann meine Kleine wirklich keinen Schlaf mehr benötigt. Also den Zeitpunkt, wenn sie abends auszuhalten ist, obwohl sie über Tag kein Auge zugetan hat. Aber wie immer lasse ich das einfach mal auf mich zukommen, google mich nicht zu Tode und lasse mich überraschen. 

Es ist wie es ist, erzwingen kann man meist ja ohnehin nichts. Solange die Maus insgesamt genug schläft (übrigens gibt es auch hier große Unterschiede von Kind zu Kind), ist Mama zufrieden. So halbwegs zumindest. Denn bisher ist oder war die Naptime meine Zeit, in der ich so ganz in Ruhe vor mich hin arbeiten konnte. Es wird Zeit für einen Babysitter!

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