Langer Flug und alles nach Plan

Ihr Lieben, ich habe es geschafft. Seit Mittwoch bin ich endlich in Deutschland. Es war alles ein wenig aufregend, da ich bis Montag nicht wusste, ob ich am nächsten Tag nach Deutschland fliegen würde (wir hatten zwar eine Woche zuvor einen Flug gebucht, mussten diesen aber leider canceln, da das Flugticket für Little H unbezahlbar gewesen wäre). Am Montag bin ich dann zum Labor geeilt und hatte einen Schwangerschaftstest machen lassen. Wäre dieser positiv gewesen, dann hätten wir den Trip um ein paar Tage nach hinten verschoben.

Ich war nicht sonderlich überrascht, als ich das negative Testergebnis am Abend erhielt. Irgendwie hatte ich vermutet, dass es mal wieder nicht geklappt hatte. Jetzt war klar, dass ich die Koffer am Wochenende nicht umsonst gepackt hatte. Also haben wir schnell einen Flug gebucht und am nächsten Tag ging es los. Und genau das bringt mich zu meinem Pit der Woche: der lange Flug.

The Pit…

Zugegeben, 10 Stunden Flug sind eigentlich gut machbar. Wer allerdings schon einmal alleine mit Kind geflogen ist, der weiß, dass sich zehn Stunden wie eine halbe Ewigkeit anfühlen können. Meine Tochter war auch irgendwie topfit und dachte so ganz und gar nicht ans Schlafen.

Wie groß war meine Freude, als mein kleines Monster plötzlich beschlossen hatte, den anderen Flugpassagieren ihre Schreikünste vorzuführen. Einfach so, weil es anscheinend so richtig viel Spaß macht, die Mama mit schrillem Geschrei zu ärgern. Zum Glück hatte ich ihre Trinkflasche griffbereit und konnte ihr mithilfe von ein paar Wassertropfen im Gesicht deutlich machen, dass Schreien so ganz und gar nicht lustig ist (nachdem sie mein drittes NEIN ignoriert hatte…ganz so gemein bin ich ja nicht).

Lange Rede kurzer Sinn, der Flug war ein bisschen anstrengend. Besonders deshalb, weil ich nicht wusste, ob die Maus denn überhaupt noch schlafen würde. Aber nach 6,5 Stunden Flug ist auch die Maus endlich eingeschlafen und so konnte ich selbst auch 45 Minuten dösen. Was will man mehr – es hätte ja auch schlimmer kommen können.

The Peak…

Glück im Unglück möchte ich mal sagen. Denn auch wenn ich natürlich enttäuscht war, dass es schon wieder nicht geklappt hatte, war ich jetzt mehr als ready für die bevorstehende IVF. Wie ihr sicherlich wisst, hatte ich große Angst vor all den Dingen, die hätten schief gehen können. Doch irgendwie ist bis jetzt alles nach Plan verlaufen und seit Samstag befinde ich mich in der Stimulationsphase.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich darüber bin, dass meine Blutwerte gut waren und der Ultraschall keine Zysten gezeigt hatte. Alles war so, wie es sein sollte und für einen Moment dachte ich, dass das alles zu schön war um wahr zu sein. Aber nein, warum soll esbei uns nicht auch mal gut laufen. Hoffentlich bleibt diese Glückssträhne bestehen.

And Everything in Between…

Ansonsten habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut, meine Freunde und Familie wiederzusehen. Vor allem war es schön, endlich die vielen Babys meiner Freundinnen kennenzulernen und zu knuddeln. Zugegeben, ich war ein bisschen überfordert, da es einfach so viele sind und ich am Liebsten alle gleichzeitig geknuddelt hätte.

Was ein schönes „Problem“, oder? Freue mich auf jede Minute, in der ich die lieben Kleinen knuddeln und meiner Tochter dabei zusehen darf, wie sie mit ihren Cousins im Garten spielt. Das ist einfach toll und macht mich gleichzeitig aber auch traurig, dass ich so weit von allen entfernt lebe.

Da ich hier in Deutschland die ganze Zeit unterwegs bin und der ganze IVF-Prozess an meinen Nerven zehrt, habe ich mich heute leider ein bisschen kürzer gehalten als sonst. Auch werde ich die diversen Fotos erst hochladen, wenn ich wieder zuhause bin. Aber das könnt ihr bestimmt verstehen. Macht’s gut und bis bald,

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