Endlich schwanger! Und jetzt? Sollte man die guten News erst einmal für sich behalten? Oder darf man etwa seiner Mama und der besten Freundin Bescheid geben? Oder vielleicht doch besser warten? Fragen über Fragen und eins vorweg: die richtige Antwort gibt es nicht.

Wie ihr alle wisst gehe ich mit meiner Schwangerschaft sehr offen um. Eigentlich wissen all meine guten Freunde Bescheid und hier auf meinem Blog schreibe ich auch ganz offen darüber – und das, obwohl ich noch im ersten Trimester bin. Ich habe meine Schwangerschaft bereits in der 6. Woche bekanntgegeben. Immerhin hatte ich meinen ersten Ultraschall abgewartet, um auch sicher zu stellen, dass alles in Ordnung ist. Der Grund für meine Offenheit liegt natürlich auch darin, dass ihr ohnehin schon die ganze IVF-Story kanntet und mitverfolgen konntet. Warum euch also lange auf die Folter spannen und das positive Ergebnis verschweigen?

Die Angst vor einer Fehlgeburt

Ganz einfach. Weil es jederzeit vorbei sein kann. Besonders im ersten Trimester ist das Risiko einer Fehlgeburt ziemlich hoch. Das ist auch der Hauptgrund für Viele, die guten Neuigkeiten erst einmal für sich zu behalten. Ich kann das gut verstehen und habe das in meiner ersten Schwangerschaft genauso gemacht. Familie und Freunde haben erst in der 13. Woche von der Schwangerschaft erfahren – pünktlich zum Neujahr. 

Doch für mich ist klar: sollte diese Schwangerschaft tatsächlich negativ enden, dann sind es doch meine Freunde und Familie, die in diesem Moment für mich da wären und mir somit mit der Verarbeitung helfen würden. Auch würde mir das Schreiben dabei helfen, meine Emotionen und Gedanken zu sortieren – so, wie es auch während meiner IVF war. Das ist also der Grund, weshalb ich meine Schwangerschaft so früh bekanntgegeben habe. Natürlich gibt es aber noch zahlreiche Bekannte (insbesondere hier in den USA), denen ich erst ab dem zweiten Trimester davon erzählen werde.

Die Entscheidung des Anderen respektieren

Wie ihr wisst sind wir alle verschieden: die Einen behalten alles fürs sich, gehen auf Nummer sicher. Andere dagegen können das positive Testergebnis einfach nicht für sich behalten. Egal zu welchem Typ ihr zählt, es gibt kein Richtig und kein Falsch. Macht es so, wie ihr es möchtet. Natürlich wird es Menschen geben, die anderer Meinung sind und eure Entscheidung nicht nachvollziehen können. Das ist in Ordnung, aber hoffentlich respektieren sie einfach eure Entscheidung und sparen sich doofe Kommentare wie “Was, du bist schon so weit? Und du hast nichts gesagt?!” oder “Ach, so weit bist du erst? Und du erzählst es schon überall herum?”

Deshalb: gebe deine Schwangerschaft dann bekannt, sobald du und dein Partner bereit seid. Der hat nämlich auch noch ein Wörtchen mitzusprechen und bei diesem Thema muss man sich einig sein. Wie sieht es denn bei euch so aus? Wann habt ihr die guten Nachrichten bekannt gegeben? Wie sieht es bei den Mamas mit mehr als einem Kind aus? Habt ihr es in eurer zweiten Schwangerschaft früher erzählt? Ich freue mich über eure Kommentare,

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.